Systemisches Konsensieren

Besser entscheiden und Konflikte lösen

Systemisches Konsensieren

Das Systemische Konsensieren ist eine Methode, um in Gruppen und Organisationen zielgerichtet zu Lösungen zu kommen, die von allen Beteiligten getragen werden. Durch die besondere Vorgehensweise des Konsensierens werden vorhandene Konflikte systematisch zu Lösungen entwickelt und die bestmögliche Näherung an den Konsens erreicht. Die Verbundenheit der Mitwirkenden und die Zufriedenheit in der Gruppe werden deutlich größer. Die Methode ist in Gruppen jeder Größe und in jedem Kontext anwendbar - mit Hilfe einer Software auch komplett online. Das systemische Konsensieren verbindet die Ideale des klassischen Konsensverfahrens mit einem ganzheitlichen und systematischen Entscheidungsfindungsprozess, der nicht blockiert werden kann. Es ist sowohl theoretisch fundiert als auch praktisch umfassend erprobt.

Entscheidungen bzw. Entscheidungsprozesse nach dem Systemischen Konsensieren

  • erzeugen weder Sieger noch Besiegte sondern wirken konfliktlösend
  • erhalten die geringste Ablehnung und damit die größte Akzeptanz und Umsetzungskraft in der Gruppe
  • beziehen alle Betroffenen in den Prozess der Lösungssuche und auch in den Entscheidungsprozess mit ein
  • fördern die Kreativität und den Kooperationswillen aller Beteiligten und führen daher zur bestmöglichen Lösung statt zu einem mühsamen Kompromiss
  • stellen kooperativen Gruppen das passende Entscheidungswerkzeug zur Verfügung


Der Entscheidungsprozess

kann an einfache bis sehr komplexe Problemstellungen angepasst werden.

Für einfache Entscheidungen kann das Systemische Konsensieren schon nach einem kurzen Einführungstraining angewendet werden.

Auch sehr komplexe Probleme können erfolgreich bearbeitet werden:

Ein iteratives Vorgehen integriert die Erkenntnisse und Widerstände auf dem Weg zur optimalen Lösung

Das Gesamtsystem

umfasst 4 Komponenten, die durch ihr synergetisches Zusammenwirken besonders gute Ergebnisse ermöglichen.

Die wertschätzende Behandlung von Widerständen fördert eine kooperative Kultur und transformiert damit Konfliktenergie in kreative und innovative Lösungen.

Eine kompetente Moderation navigiert souverän Komplexität, Konflikte und Werkzeuge.

Der Kooperations-Konflikt-Navigator

Ermöglicht die souveräne Navigation in Konfliktsituationen.

Je nach Konfliktintensität werden die passenden Werkzeuge für eine wirksame Deeskalation ausgewählt.

Danach kann schrittweise das maximale Kooperationsniveau erarbeitet werden.

Der Entscheidungsmechanismus

Jeder Vorschlag wird von allen Teilnehmern mit ihrem Widerstand (Skala 0 - 10, bei großen Gruppen und einfachen Fragen evtl. auch 0 - 2) bewertet. Somit erhält jeder Vorschlag einen Gesamtwiderstand der Gruppe. Anschließend können die Vorschläge nach aufsteigendem Widerstand gereiht werden. Der Vorschlag mit dem geringsten Gesamtwiderstand gilt als beschlossen. Verneinungen sollten bei der Formulierung von Vorschlägen und der Fragestellung für die Konsensierung vermieden werden.


SK-Entscheidung Plus

1) Ergebnisdarstellung erweitern

Gesamtwiderstand als

  • Summe der Stimmen
  • Durchschnitt: Summe der Stimmen / TeilnehmerInnen
  • Prozent: Durchschnitt * 100 / Skalenmaximum

Akzeptanz = 100% - Widerstands%

2) Passivlösung betrachten

Was passiert, wenn wir nichts tun/verändern?
Inhalts- oder Prozessebene als Basis für die Passivlösung

3) Detailbetrachtung des Ergebnisses

  • Vorschläge mit höherem Widerstand als die Passivlösung können aussortiert werden
  • Ist die Festlegung einer Akzeptanzgrenze sinnvoll? Vorschläge sollten einen bestimmten Gesamtwiderstand nicht übersteigen, um weiter betrachtet bzw. ausgewählt zu werden
  • Vorschläge mit sehr geringem Gesamtwiderstand können evtl. zu einer optimalen Lösung kombiniert werden
  • Einzelne sehr hohe Widerstandswerte bei Vorschlägen mit geringem Gesamtwiderstand sollten genauer betrachtet werden um die Lösungen weiter zu verbessern

4) Erweiterung der Fragestellung

Z.B. Priorisierung der Vorschläge für eine Tagungsordnung oder eine Reihenfolge der Umsetzung. Bewertet wird dabei die Frage: Wie groß ist mein Widerstand, dass der Vorschlag als erstes behandelt/umgesetzt wird.



Onlinekonsensierung mit acceptify

Konsensierungen können jederzeit online mit der Software acceptify.at  in verteilten Gruppen auch ohne gemeinsamen Termin durchgeführt werden. Eine Konsierung kann mit wenigen Mausklicks angelegt werden.


Bewertungskarten für die Konsensierung in Gruppen

Datei mit Bewertungskarten hier herunterladen

Sven Jung ist Moderator für Systemisches Konsensieren, Permakultur-Gestalter, Gemeinschaftsberater, Achtsamkeitstrainer und ganzheitlicher Organisations- und Personalentwickler mit Erfahrungen auf 4 Kontinenten. Er hat das Systemische Konsensieren bei den Erfindern in Graz erlernt und zu einem umfassenden und klar strukturieren System für Entscheidungsfindung und Konfliktlösung weiterentwickelt.

Das SK-Prinzip ist die in ein Verfahren gegossene Achtung vor den Mitmenschen.

Dr. Erich Visotschnig
Miterfinder von "Systemisches Konsensieren", ISYKONSENS International

Kontakt

TransformationsAkademie Sven Jung

Telefon: +49-721-62389335 - Email: info@svenjung.com
Mannheimer Straße 88, 76131 Karlsruhe

© Copyright TransformationsAkademie Sven Jung - Impressum - Datenschutz

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